Spione & Hacker

Egal, ob Du nur mal eben kurz im Netz surfst, Deine Social-Media-Accounts checkst oder Deinen Warenkorb im Online-Shop füllst: Mit Deinem Such- und Klickverhalten hinterlässt Du immer Spuren im Netz.

Viele Online-Angebote und Plattformen sind kostenlos, aber wir zahlen oft mit unseren persönlichen Daten. Die Apps auf Deinem Handy greifen z.B. auf Deine Kontakte, Bilder und Standorte zu. Das Ausspionieren durch Anbieter*innen von Apps und Online-Diensten ist das eine Risiko. Datenklau durch Hackerangriffe ein weiteres. Cyberkriminelle versuchen immer wieder, an private Daten zu gelangen, um damit Geld zu verdienen.

Datenspione & Analysen

Deine Daten (v.a. Infos über Deine Interessen und Vorlieben) sind wertvolle Informationen. Google, Amazon, Microsoft, Apple & Co. sammeln und verkaufen Deine Daten an andere Unternehmen. Diese Unternehmen wissen dann z. B., was Dich interessiert und welche Werbung eingeblendet werden sollte.

Computer & Algorithmen

„YouTube wird von mehr als zwei Milliarden Menschen genutzt – das entspricht fast einem Drittel aller Internetnutzer. Täglich werden Videos mit einer Gesamtdauer von einer Milliarde Stunden auf YouTube abgespielt und Milliarden Aufrufe generiert.” Diese Infos stehen auf der Presseseite von YouTube.

Das ist ein Beispiel für die riesigen Datenmengen, die von Computerprogrammen, sogenannten Algorithmen, ausgewertet und analysiert werden. Analysiert werden dabei auch die Nutzer*innen. Es geht nicht nur darum, herauszufinden, welche Werbung gut passen würde. Es werden auch Persönlichkeitsprofile erstellt. Diese Infos werden von Unternehmen gekauft, die z. B. passende Mitarbeiter*innen suchen. Oder von Banken, die sicher sein wollen, dass die Kredite pünktlich zurückgezahlt werden.

Netflix & „A Christmas Prince“

„An alle 53 Personen, die sich in den vergangenen 18 Tagen jeden Tag ‘A Christmas Prince’ angeschaut haben: Wer hat euch bloß so verletzt?” twitterte das Social-Media-Team von Netflix im Dezember 2017. Vielen Netflix-Nutzer*innen wurde dadurch plötzlich klar, dass nicht nur Statistiken über die Filmauswahl geführt werden. Es werden auch Rückschlüsse auf die persönliche Situation der Zuschauer*innen gezogen. Auf der Hilfeseite „Datenschutz & Sicherheit” im Netflix-Hilfe-Center erhältst Du Infos zur Datennutzung und Tipps zu Datenschutzeinstellungen.

Hacker & Datenklau

Neben dem allgemeinen Geschäft mit unseren Daten kommt es immer wieder zu Datenklau und Datenskandalen. Mal sind Gesundheitsdaten, Adressen oder private Videos öffentlich zugänglich oder sensible Daten zu Kreditkarten oder Bankkonten geraten in die falschen Hände.

Achte auf Berichte in den Medien über diese Datenskandale. Für die Betroffenen gibt es oft Tipps, wie sie richtig reagieren können. Eine Sammlung aktueller Datenpannen gibt es in diesem Datenschutzticker.

Du hast ein Problem und weißt gerade nicht weiter?

Hier kannst Du Dir Rat holen: jugend.support arbeitet mit Beratungsstellen zusammen, an die Du Dich kostenlos wenden kannst, auch ohne Deinen echten Namen zu nennen!


Logo JUUUPORT e.V.
Online-Beratung von jungen Leuten für junge Leute

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Rund um die Uhr – 24/7 – erreichbar
Telefon-, Mail- und Chatberatung

www.telefonseelsorge.de


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Datenbank: Beratung in Ihrer Nähe

„Beratungsführer online“ der DAJEB
Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung e.V.

Komfortable Suchanfrage – Postleitzahl und Art der Beratungsstellen

www.dajeb.de

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Du hast eine Frage oder ein Problem und möchtest sofort mit jemandem reden?
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Rund um die Uhr – 24/7 – erreichbar
Telefon-, Mail- und Chatberatung

www.telefonseelsorge.de


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Wann wähle ich den Notruf?

Wähle die 112, wenn Du oder jemand anderes in Gefahr ist und so schnell wie möglich Hilfe benötigt.  Bei Stress im Netz kann es dabei um Selbstgefährdung – z. B. Suizidgefahr – oder um Fremdgefährdung – z. B. Gewaltandrohung – gehen.

Was passiert, wenn ich die 112 gewählt habe?

Du wirst mit der Notrufzentrale in Deiner Nähe verbunden, die Deinen Notfall aufnimmt. Die Person, mit der Du sprichst, ist speziell dafür ausgebildet, Dir mit Deinem Problem zu helfen. Sie gibt es an die Feuerwehr, Polizei oder einen Notarzt weiter.

Am Telefon wirst Du gefragt werden, was passiert ist. Hierbei helfen die 5-W-Fragen, die Dir von der Rettungsstelle gestellt werden – Du musst sie Dir also nicht merken:

  • WO ist es passiert?
  • WER ruft an?
  • WAS ist passiert?
  • WIE VIELE Verletzte oder betroffene Personen sind es?
  • WARTEN auf Rückfragen. Vielleicht will man noch etwas von Dir wissen.

Übrigens: Den Notruf erreichst Du auch mit einem Handy ohne Guthaben und ohne die PIN eingeben zu müssen. Die Nummer 112 ist EU-weit einheitlich. In Deutschland kannst Du die Polizei auch unter der Nummer 110 erreichen.

Klicke hier für weitere Informationen zu Hilfsangeboten bei polizei-für-dich

WICHTIG!
Der Missbrauch des Notrufs ist strafbar.