Fake Profile und Fake Accounts

Fake Profile

Wenn jemand online gemobbt wird, kommt es auch häufig vor, dass Fake-Profile bei Social Media erstellt werden. Über diese Fake-Profile werden dann peinliche bzw. bearbeitete Bilder und Videos von der Person hochgeladen oder Gerüchte und Lügen über sie verbreitet. Das musst Du Dir aber nicht gefallen lassen!

Erste Hilfe bei Fake-Profilen
    • Versuche, ruhig zu bleiben und einen klaren Kopf zu behalten.
    • Vertraue Dich jemandem an und rede darüber. Das kann eine Freundin oder ein Freund sein, Deine Eltern oder eine andere erwachsene Person. Du willst lieber erst anonym mit jemandem sprechen? Weiter unten auf dieser Seite findest Du Kontakte zu Beratungsstellen, die Dir weiterhelfen.
    • Melde das Fake-Profil direkt auf der jeweiligen Plattform. Wie das funktioniert, erfährst Du auf der Seite „Probleme melden” oder beim „Kompass Social Media”.
    • Dokumentiere die Angriffe. Sichere Beweise, indem Du Chatverläufe und Posts mithilfe von Screenshots abspeicherst.
    • Kenne Deine Rechte. Lass Dich nicht provozieren und mach Dich schlau über gesetzliche Bestimmungen. Niemand darf ungefragt Bilder von Dir veröffentlichen oder Dich beleidigen.
Fake-Profile von anderen

Manche Fake-Profile wirken täuschend echt, weil Bilder und Texte aus echten Profilseiten benutzt werden. Man merkt nicht immer sofort, dass es sich um eine Fälschung handelt. Manchmal dauert es lange, bis diese Fake-Profile entdeckt werden.

Wenn Dir etwas komisch vorkommt, informiere die Person, um die es in dem Profil geht. Sie kann den Account melden und sich überlegen, was sie tun möchte.

Fake-Profile als Lockvogel

Im Internet lernst Du schnell Leute kennen. Du schließt Freundschaften, ohne dem anderen jemals persönlich zu begegnen. Manche Profile werden extra angelegt, um das Interesse von bestimmten Nutzer*innen zu wecken. Pädokriminelle Erwachsene (Kriminelle, die Kinder oder Jugendliche sexuell missbrauchen) legen attraktive Fake-Profile von Mädchen oder Jungen an, um mit Kindern oder Jugendlichen in Kontakt zu kommen (sogenanntes Cyber-Grooming). Mehr dazu unter Sexuell belästigt werden.

Bilderrückwärtssuche

Ist das Foto echt oder hat hier jemand geklaut? Um das herauszufinden, kannst Du das Internet nach einzelnen Fotos durchsuchen. Das hilft Dir dabei, Fake-Profile oder Fake News zu erkennen.

Du hast ein Problem und weißt gerade nicht weiter?

Hier kannst Du Dir Rat holen: jugend.support arbeitet mit Beratungsstellen zusammen, an die Du Dich kostenlos wenden kannst, auch ohne Deinen echten Namen zu nennen!


Logo - Nummer gegen Kummer

Allein mit Deinen Problemen? Wir sind für Dich da – anonym, vertraulich und kostenlos
  • Kinder- und Jugendtelefon
    Mo bis Sa von 14 – 20 Uhr unter der Nummer 116 111
    Samstags:„Jugendliche beraten Jugendliche“
  • Online-Beratung per Mail oder Chat
  • em@il-Beratung: Antwort innerhalb von 48 Stunden

www.nummergegenkummer.de


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Online-Beratung von jungen Leuten für junge Leute

www.JUUUPORT.de



Beratung & Hilfe bei Anmache im Netz, Sexting, Cybermobbing, sexuellem Missbrauch, Zusendung von Pornos oder anderen sexuellen Übergriffen.
  • Bundesweit, kostenfrei und anonym
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    Mo – Fr  –  Antwort innerhalb von 48 Stunden
  • Hilfetelefon: 0800 22 55 530
    Mo, Mi, Fr von 9 bis 14 Uhr, Di, Do von 15 bis 20 Uhr

www.hilfetelefon-missbrauch.de und www.hilfe-telefon-missbrauch.online


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Rund um die Uhr – 24/7 – erreichbar
Telefon-, Mail- und Chatberatung

www.telefonseelsorge.de


Logo - Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung e.V.
Datenbank: Beratung in Ihrer Nähe

„Beratungsführer online“ der DAJEB
Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugend- und Eheberatung e.V.

Komfortable Suchanfrage – Postleitzahl und Art der Beratungsstellen

www.dajeb.de

Hast Du den Inhalt oder die Nutzer*innen, die Dich stören, direkt in der App oder beim Betreiber des sozialen Netzwerks gemeldet? Wie Du das machst, findest Du auf der Seite Probleme melden oder im Kompass Social Media.

Wenn Du damit nicht weiterkommst, können Dir vielleicht die Internet-Beschwerdestellen helfen. jugend.support arbeitet mit den Beschwerdestellen eco, fsm und jugendschutz.net zusammen. Die Beschwerdestellen haben noch andere Möglichkeiten als die Nutzer*innen, mit Betreiber*innen oder Einzelpersonen in Kontakt zu treten, um Inhalte entfernen zu lassen.

Für Deine Nachricht an die Internet-Beschwerdestellen kannst Du das unten stehende Beschwerdeformular nutzen.

Wenn peinliche Bilder von Dir oder anderen (zum Beispiel Nacktbilder) oder Gewalt- oder Nazibilder verwendet werden, prüfen die Beschwerdestellen die Inhalte genau. Das gilt auch für Fälle, in denen Fake-Profile für sexuelle Belästigung oder Cybermobbing benutzt werden.

Die Beschwerdestellen setzen sich dafür ein, dass der Inhalt nicht länger online ist, wenn er gegen das deutsche Recht verstößt. Sie arbeiten dazu auch mit der Polizei zusammen.

Beschwerdeformular

Wenn du später erfahren möchtest, was aus deiner Meldung geworden ist, kannst du hier deine E-Mail-Adresse eintragen. Diese Angabe ist freiwillig.

*Pflichtfelder

* Ich bin damit einverstanden, dass meine Daten an die Internet-Beschwerdestellen eco, FSM und jugendschutz.net geschickt werden, die sich um illegale Beiträge im Netz kümmern.

Nähere Einzelheiten, wie meine Daten für die Bearbeitung der Meldung gespeichert werden, habe ich in der Datenschutzerklärung nachgelesen.


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Du hast eine Frage oder ein Problem und möchtest sofort mit jemandem reden?
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Telefon-, Mail- und Chatberatung

www.telefonseelsorge.de


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Wann wähle ich den Notruf?

Wähle die 112, wenn Du oder jemand anderes in Gefahr ist und so schnell wie möglich Hilfe benötigt.  Bei Stress im Netz kann es dabei um Selbstgefährdung – z. B. Suizidgefahr – oder um Fremdgefährdung – z. B. Gewaltandrohung – gehen.

Was passiert, wenn ich die 112 gewählt habe?

Du wirst mit der Notrufzentrale in Deiner Nähe verbunden, die Deinen Notfall aufnimmt. Die Person, mit der Du sprichst, ist speziell dafür ausgebildet, Dir mit Deinem Problem zu helfen. Sie gibt es an die Feuerwehr, Polizei oder einen Notarzt weiter.

Am Telefon wirst Du gefragt werden, was passiert ist. Hierbei helfen die 5-W-Fragen, die Dir von der Rettungsstelle gestellt werden – Du musst sie Dir also nicht merken:

  • WO ist es passiert?
  • WER ruft an?
  • WAS ist passiert?
  • WIE VIELE Verletzte oder betroffene Personen sind es?
  • WARTEN auf Rückfragen. Vielleicht will man noch etwas von Dir wissen.

Übrigens: Den Notruf erreichst Du auch mit einem Handy ohne Guthaben und ohne die PIN eingeben zu müssen. Die Nummer 112 ist EU-weit einheitlich. In Deutschland kannst Du die Polizei auch unter der Nummer 110 erreichen.

Klicke hier für weitere Informationen zu Hilfsangeboten bei polizei-für-dich

WICHTIG!
Der Missbrauch des Notrufs ist strafbar.